Padi Kurse
Discover scuba diving, Open water, Advanced open water
Rettung, Efr. Divemaster
Nitrox, Waterscooter, Vollglasmaske
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Technische Unterweisungen
Rebreather
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Behindert und trotzdem tauchen!
Es ist allgemein bekannt, dass die regelmäßige Teilnahme an sportlichen
Freizeitaktivitäten mit guter körperlicher als auch geistiger Gesundheit belohnt werden
kann. Durch die Interaktion mit anderen erfährt der einzelne außerdem eine Verbesserung seiner sozialen Kontakte.
Viele Vorteile
Bedenkt man diese allgemeingültige Tatsache, so wird die große Bedeutung solcher Aktivitäten, insbesondere für körperbehinderte Menschen, deutlich.
Die Einbeziehung des Körperbehinderten in sportliche Betätigungen, wie zum Beispiel das Tauchen, birgt erhebliche Vorteile. Neben den bereits genannten allgemein
gesundheitlichen Vorzügen, wirkt sich die aktive Teilnahme extrem fördernd auf den Rehabilitationsprozess des einzelnen und seine Wiedereingliederung aus.
-Integration körperlich eingeschränkter Mitmenschen-
Ein sehr stark zu berücksichtigender Faktor bei der Ausbildung Behinderter, bezieht sich
auf die Schwere und Dauer der Behinderung.
Bei einigen Betroffenen besteht die körperliche Einschränkung erst seit relativ kurzer Zeit,
z.B. erst zwei Jahre, bei anderen hingegen liegt sie seit der Kindheit oder von Geburt an
vor.
Dies ist von großer Bedeutung, wenn es für den Behinderten darum geht, den gestellten Anforderungen zu begegnen und sie erfolgreich zu erfüllen.
Weiter muss klargestellt werden, dass zwei Menschen mit der exakt gleichen Behinderung völlig unterschiedliche Fähigkeiten im Wasser entwickeln können.
In einigen Fällen ist zusätzliche Schwimmbad- oder Freiwasser-Ausbildung erforderlich.
Stets sollten jedoch im Laufe der Ausbildung größte Anstrengungen unternommen
werden, die die Eingliederung des behinderten Schülers in einen “normalen†Kurs ermöglichen.
Motivation
Die Arbeit mit körperbehinderten Menschen ist äußerst lohnend.
Diese Erfahrung bereitet sowohl dem Tauchlehrer als auch seinen Schülern viel Freude und größte Befriedigung. Die erfolgreiche Teilnahme an einem Tauchkurs kann das Interesse
des Behinderten am Leben völlig neu erwecken und somit einen langfristigen positiven
Nutzen nach sich ziehen.
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Risiken, Erkrankungen und Tauchen
Die mit der Tauchausbildung Körperbehinderter verbundenen Gesundheitsrisiken sind nicht höher als bei der Ausbildung gesunder Menschen.
Die Tauchausbildung beinhaltet: Grundlegendes Verständnis der benötigten Ausrüstung, Sicherheitsregeln, die die vorhandenen Risiken auf ein akzeptables
Mindestmama߸ begrenzen, sowie angemessenes Training zur Vorbereitung des einzelnen auf ein sicheres Erleben der Unterwasserwelt.
Behinderungsformen, mit denen die IAHD Erfahrung hat:
Amputationen
Asthma
Hypertonie (Bluthochdruck)
Zerebralparese (Hirnlähmung)
Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
Epilepsie (Fallsucht)
Schwerhörigkeit/Gehörlosigkeit
Muskeldystrophie (Muskelschwund)
Multiple Sklerose (MS)
Orthostatische Hypotonie (Niedriger Blutdruck mit Koordinationsproblemen)
Sehbehinderungen
Rückenmarksverletzungen
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Anpassung von Techniken und Ausrüstung
Um den Körperbehinderten die Durchführung geforderter Übungen zu ermöglichen, kann es seitens des Tauchlehrers erforderlich sein, eine Änderung der Techniken, entsprechend der vorliegenden körperlichen Einschränkungen, vorzunehmen. Auch bei der Ausrüstung bedarf
es eventuell einer Anpassung an die Bedürfnisse des Behinderten. Neben dem
erforderlichen Wissen und Verständnis im Umgang mit der Behinderung seiner Schüler
sowie den notwendigen logistischen Überlegungen, stellt die Ausbildung
körperbehinderter Menschen den Tauchlehrer vor keine besonderen Probleme.
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Spezielle IAHD Kurse
Tauchtraining im Außenschwimmbecken "CWD" (Confined Water Diver)
Dieses Tauchtraining ist eine Ausbildungsstufe, die nur zur Ausübung im Pool geeignet ist.
Es ist gedacht für diejenigen, die Spaß am Tauchsport haben aber nicht ins offene Meer hinaus wollen oder können.
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Grundkurs im offenen Wasser (Open Water Dive Cursus)
In diesem Kurs werden grundlegende Kenntnisse und Fertigkeiten,
die zum sicheren Tauchen in der Freiwasserumgebung erforderlich sind,
vermittelt. Er ist leistungsbezogen.
Das bedeutet, der Teilnehmer muss in der Theorie und beim Umsetzen des
Gelernten im Wasser, den Anforderungen gerecht werden.
Wenn der Kursteilnehmer genügend Selbstsicherheit zeigt und ohne Probleme weiß, wie er dem Tauchpartner helfen kann, erhält er seine
„Open Water Diver“ Urkunde.
Die Voraussetzungen, um an diesem Kurs teilnehmen zu können, sind:
Mindestalter 12 Jahre
Ärztliches Attest (Pflicht)
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Fortgeschrittenen-Tauchkurs im offenen Wasser (Advanced Open Water Cursus)
Bei diesem Kurs für Fortgeschrittene werden dem Taucher noch
weitere Tauchfertigkeiten, die für die Sicherheit in der Freiwasserumgebung wichtig bzw. sogar lebensnotwendig sein können, beigebracht.
Der Schwerpunkt liegt hier beim Tauchen in offenem Wasser.
Vor der Zertifizierung müssen mindestens 5 Tauchgänge absolviert worden sein, zu
denen jedes Mal eine kurze Theoriestunde gehört.
Es gibt keine Pflichttauchgänge. Die Programme werden individuell mit dem
Tauchinstrukteur abgesprochen und gestaltet.
Teilnahmevoraussetzungen:
12 Jahre Mindestalter zu Beginn des Kurses,
Besitz einer: „Open Water Diver“ Urkunde,
Ãrztliches Attest mit der Bestätigung, dass man tauchen darf
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Tauchpartner Kurs (Dive Partner Cursus)
Der IAHD Tauchpartnerkurs ist ein Fortgeschrittenenkurs für zertifizierte Taucher, die
Taucher mit körperlichen Einschränkungen begleiten wollen.
Es wäre schön, wenn es sich bei dem auszubildenden Tauchpartner, um einen
Angehörigen, einen Freund oder einen guten Bekannten des Behinderten handeln würde. Sinnvollerweise sollte der körperlich eingeschränkte Mensch, im Rahmen des Kurses, zusammen mit dem Auszubildenden und dem Lehrer tauchen, da davon auszugehen ist,
dass diese zukünftig ebenfalls Partner-Tauchgänge (dann natürlich ohne Ausbilder)
machen werden.
Teilnahmevoraussetzungen:
Zu Beginn des Kurses muss der Auszubildende mindestens 16 Jahre alt sein.
Eine ärztliche Bescheinigung, die bestätigt, dass besagte Person gesundheitlich
tauglich ist um zu tauchen, muss vorliegen; diese darf nicht älter als 12 Monate sein.
Eine Urkunde für einen Tauchgrundkurs, bei einer anerkannten Tauchorganisation,
muss vorhanden sein.
Im Logbuch müssen mindestens 20 Tauchgänge, mit Erfahrung in Navigation
und Nachttauchen, eingetragen sein.
Schriftliche Bestätigungen eines Rettungstauch- Kurses, sowie eines
Erste Hilfe- Kurses mit Reanimationsübungen, nicht älter als 2 Jahre, müssen vorgelegt werden.
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Professionell-Training (“ Pro - Trainingâ€Â)
Der IAHD Pro-Training Kurs besteht aus drei Tagen Theorie-, Schwimmbecken-
und Freiwasserausbildung.
Übersicht:
Er lehrt, mit Problemen umzugehen, die beim Training mit körperbehinderten
Tauchern auftreten können. Die Schulung bezieht sich auf verschiedene Methoden der Hilfestellung, z.B. bei Tauchern mit Sehstörungen,
Schwerhörigkeit, Wirbelsäulenverletzungen, Amputationen, etc.
Die Ausbildung konzentriert sich auch auf ein Wissen verschiedener logistischer
Überlegungen und entsprechender Planung.
Durch Simulationen im begrenzten Freiwasser und die Freiwasserlektionen
des Pro- Trainings, werden Erfahrungen aus erster Hand, bezogen auf das
Verstehen und Nachvollziehen der Probleme, die unweigerlich mit den
Behinderungen zusammenhängen, gesammelt.
Nach dem erfolgreichen Abschluss des Kurses, bekommt der Teilnehmer den
Instruktor- oder Tauchlehrerassistenten- Rang des IAHD, in Übereinstimmung
mit dem Status seiner ursprünglichen Ausbildungsorganisation.
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